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Tierphysiotherapie

Was bedeutet eigentlich ganzheitliche Tierphysiotherapie?

Der im Humanbereich bestehende Beruf des Physiotherapeuten ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Der Mensch erhält physiotherapeutische Anwendungen z.B. zur Schmerzlinderung, zur Rehabilitation nac​h Unfällen oder zur Förderung der Beweglichkeit. Auch beim Tier wird die Physiotherapie prophylaktisch, bei akuten Beschwerden oder post-operativ angewendet, wodurch der Gesundheitszustand des Tieres verbessert werden soll. Die Anwendungen wirken schmerzlindernd, heilungsfördernd und können die physiologische Beweglichkeit des Tieres wiederherstellen, sofern hierfür Indikationen vorhanden sind. Ganzheitlich bedeutet im Bezug auf die Behandlungsmethoden, dass wie der Name schon sagt, nicht einzelne Körperteile oder Beschwerden behandelt, sondern das Tier in seiner Gesamtheit betrachtet wird. Das heißt, es werden sämtliche körperliche und seelische Beschwerden des Tieres bei der Behandlung berücksichtigt.

Braucht mein Tier Physiotherapie?

Tiere sprechen nicht unsere Sprache und können daher im Gegensatz zu uns Menschen nicht äußern, ob und wo sie Schmerzen haben. Sie leiden jedoch im gleichen Maß an Schmerzen wie Menschen. Ob ein Tier Schmerzen empfindet, ist für den Tierbesitzer nicht immer leicht zu erkennen. Oftmals wird das Leiden des Tieres erst bemerkt, wenn eine Lahmheit auftaucht oder das Futter verweigert wird. Bei genauerem Hinschauen gibt es jedoch viele Anzeichen, die auf Schmerzen hindeuten.


Sofern Ihnen bei Ihrem Tier ein oder mehrere dieser Symptome auffallen, vereinbaren Sie einen Termin. Ich untersuche Ihr Tier dann ausführlich in Ruhe und mit Feingefühl und wähle abhängig vom Untersuchungsergebnis eine geeignete Behandlungsmethode.


Schmerzanzeichen beim Hund

  • Vermehrtes Hecheln, Schmatzen
  • Springaktivitäten (z.B. ins Auto, auf das Sofa) verweigern
  • Treppe laufen verweigern
  • Unrundes Laufen/Lahmheit
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  • Aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen oder Menschen
  • Teilnahmslosigkeit, Rastlosigkeit, Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit
  • Vermeidung bestimmter Gangarten, z.B. rennt der Hund vermehrt, sobald er von der Leine gelassen wird
  • Plötzliches Aufjaulen/Hinken beim Spielen
  • Unrundes Laufen/Lahmheit
  • Morgensteifigkeit mit Bewegungsbesserung durch Einlaufen
  • Nächtliche Unruhe
  • Verhärtete Muskulatur
  • (Stellenweise) struppiges, glanzloses Fell
  • Gewichtsabnahme
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Schmerzanzeichen beim Pferd

  • Häufiges Schildern (Entlastung von einer Gliedmaße)
  • Gleichgewichtsprobleme, häufiges Stolpern
  • Generelles Widersetzen gegen Reiterhilfen
  • Schwierigkeiten beim Hufe geben
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  • Zucken/ausweichen beim Striegeln
  • Wegdrücken des Rückens beim Putzen
  • Ohren anlegen
  • Ausweichen beim Satteln/Fahrgeschirr auflegen
  • Schief gehaltener Kopf/Hals
  • Schief getragener oder eingeklemmter Schweif
  • Steifheit auf einer Hand
  • Verweigerung von Biegungen
  • Lahmheiten/Taktunreinheiten
  • Aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen oder Menschen
  • Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit
  • Vermindertes Hinlegen, Wälzen
  • Morgensteifigkeit mit Bewegungsbesserung durch Einlaufen
  • Äußerlich sichtbare Veränderungen von Fell, Mähne, Gesicht
  • Stöhnen, zittern, schwitzen im Ruhezustand
  • Zähneknirschen
  • Gewichtsabnahme


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Indikationen


Meine Behandlungsmethoden können bei vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden. Hierunter finden Sie eine Liste vieler Indikationen bei Pferd und Hund. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob und wie ich Ihrem Liebling helfen kann, scheuen Sie sich nicht mich anzusprechen, ich berate Sie gerne.​

Indikation beim Hund

  • Arthrose
  • Dysplasien (ED, OCD, HD)
  • Nach operativen Eingriffen und Unfällen zur Verhinderung von Wundheilungsstörungen, Muskelschwund, Narbenverhärtungen, Folgeschäden und Schonhaltungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen
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  • Arthritis
  • Ataxien, Lähmungen, Koordinationsstörungen
  • Cauda - Equina - Syndrom
  • Degenerative Myelopathien
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Erkrankungen des Herz- / Kreislaufsystems
  • Erkrankungen des Lymphsystems (Ödeme)
  • Frakturen
  • Geriatrisches Vestibulärsyndrom
  • Knochennekrosen
  • Luxationen z.B. der Patella
  • Muskelrisse / -verspannungen / -verkürzungen-/ -atrophien
  • Nach einem Bandscheibenvorfall
  • Nach einem Schlaganfall
  • Osteoporose
  • Parästhesien (Sensibilitätsstörungen)
  • Psychische Probleme wie Ängstlichkeit, Unsicherheit, Aggressionen, Depressionen und Nervosität
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Sehnen- u. Bänderrisse u. -entzündungen z.B. Kreuzbandriss, Achillessehnenriss, Sehenscheidenentzündung, Bizepssehnenentzündung
  • Spondylose
  • Übergewicht
  • Verstauchungen
  • Wachstumsstörungen
  • Wasserrute


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Indikation beim Pferd

  • Ataxien, Lähmungen, Koordinationsstörungen
  • Muskelrisse / -verspannungen / -verkürzungen-/ -atrophien
  • Nach operativen Eingriffen und Unfällen zur Verhinderung von Wundheilungsstörungen,
    Muskelschwund, Narbenverhärtungen, Folgeschäden und Schonhaltungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen
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  • Arthrose
  • Arthritis
  • Bursitis
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Erkrankungen des Herz- / Kreislaufsystems
  • Erkrankungen des Lymphsystems (Ödeme)
  • Frakturen
  • Gliedmaßenfehlstellungen
  • Hufrolle
  • Hufrehe
  • Kreuzverschlag
  • Kissing Spines
  • Myositis
  • Osteoporose
  • Osteomyelitis
  • Piephacke
  • Proximale Patellafixation
  • Psychische Probleme wie Ängstlichkeit, Unsicherheit, Aggressionen, Depressionen und Nervosität
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Spat
  • Schale
  • Sehnen- u. Bänderrisse u. -entzündungen z.B.  Beugesehnenschwäche, Kreuzbandriss, Sehnenkontrakturen
  • Übergewicht
  • Verstauchungen
  • Wachstumsstörungen
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